Hallo zusammen.
Ich habe den Zeitungsbericht bezüglich der Anbindung des Euregiobahnanschlusses in der Jülicher Zeitung gelesen. Reinhard -- Erst einmal vielen dank für Deine Bemühungen bei dem Projekt. Aus diversen Gesprächen die ich sozusagen privat mit einigen Mitbürgern geführt habe, weiss ich -- dass der Anschluss in Siersdorf sehr wohl gewünscht wird. Eine Satzpassage in dem Zeitungsbericht gefällt mir aber ganz und gar nicht. Nämlich die Aussage des Udo Wassenhoven. Hier meine Aufführungen hierzu:
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a) Reinhard Schodler hat das Projekt im Wahlkampf forciert. Es hätte der SPD Aldenhoven, und sicherlich auch der Ortschaft Siersdorf, sowie der ganzen Gemeinde gut zu Gesicht gestanden, wenn Herr Schodler da viel mehr Unterstützung gehabt hättest. Am Ende hat SPD Kandidat in Siersdorf ganz alleine einen Aussichtslosen Kampf geführt.
b) Herr Wassenhoven hat vollkommen recht, wenn er sagt die Anbindung der Euregiobahn sei noch nie politisch ernsthaft diskutiert worden. Wenn die SPD keinen offiziellen Antrag im Gemeinderat dazu stellt wird dies auch niemals der Fall sein.
c) Es ist schon mehr als ein Riesenscandal, dass Siersdorf sozusagen als "Industrie und Wirtschaftstandort" dargestellt wird, und dabei noch nicht einmal eine Verkehrsanbindung in Erwägung gezogen wurde, die kostengünstig vor unserer Haustüre liegt. So geht das nun mal nicht.
d) Der Bürgermeister soll ja laut Aussage der CDU Aldenhoven, für Wirtschaftförderung zuständig sein. Aber eben jene Wirtschaftsförderung funtioniert nur, wenn die Grundvorraussetzungen dazu geschaffen sind. Anstatt sich mit Herrn Spelthahn auf Fotos abbilden zu lassen, wo er sich für eine Schienenanbindung in Jülich einsetzt, hätte er lieber erst einmal vor seiner eigenen Haustüre "Klar Schiff", machen sollen, und sich für eine Schienenanbindung in Aldenhoven einsetzen MÜSSEN...
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Generell verurteile ich in dieser Sache alle Aldenhovener Parteien. Jahrelange "Kriegsführung" untereinander haben uns zermürbt, der Blick für die Zukunft ( in diesem Fall die Mobilität ), ist komplett abhanden gekommen. Ich finde wir sollten uns weiterhin nicht wundern wenn, wir Aldenhovener weiterhin Kreisliga C spielen, und andere Städte und Gemeinden ringsrum, sich die Fernsehgelder der Champions League einverleiben.
Marco Sistenich
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ACHTUNG: Diese Mail ( unten ) habe ich an diverse Aldenhovener Politiker gesendet. Da ich nicht Naiv bin, rechne ich mit keinerlei Reaktion. Im Grunde genommen geht es mir nur darum, dass wir als Gemeinde jahrelang die Chance hatten und von unserer Isolation zu befreien, aber nie etwas passiert ist! Sollte die Euregiobahn wirklich nach Baesweiler geführt werden, ohne eine "Siersdorfer Lösung" können wir den Laden hier gleich "dicht machen".
Schon heute ist unsere Gemeinde eine Insel im öffenntlichen Personennahverkehr. Andere sind uns heute schon Meilenweit vorraus. Ích bitte nochmals alles Fraktionen/Parteien im Gemeinderat sich für eine Bahnanbindung in Siersdorf einzusetzen. Ansonsten wird irgendwann einmal der unvermeindliche Zeitpunkt kommen, an dem wir alle dafür viel, viel Lehrgeld bezahlen müssen...
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Kommt die Euregiobahn jetzt doch nach Siersdorf? Wird die Euregiobahn einmal am Carl-Alexander-Park (CAP) und im Gewerbegebiet halten? Fährt sie von Merkstein oder Alsdorf aus ins Stadtgebiet Baesweiler? Ist eine Verbindung über Kellersberg und Siersdorf möglich? Hier weiterlesen.... Ich sage dazu nur, Schade dass Politiker unserer Gemeinde dieses Potenzial nicht erkannt haben. Und wenn Herr Wassenhoven im Zeitungsbericht davon schreibt, dass eine Anbindung der Eurogiobahn bis nach Siersdorf noch nicht ernsthaft diskutiert worden sei, dann muß sich der Steuerzahler doch einmal die Frage stellen ...WARUM denn nicht..? Zumindest SPD Intern muß das Thema bereits vor Jahren auf den Tisch gelegen haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Herr Reinhard Schodler eben jene Anbindung der Euregiobahn, bereits schon seit Jahren völlig zurecht -- wie ich finde-- fordert! Gugst de hier... Die Euregiobahn wäre nicht nur für Siersdorf ein einmalige Chance, nein sogar für die ganze Gemeinde. Ich kann an dieser Stelle nicht mehr tun als die Politiker aller Fraktionen dazu aufzurufen, ihre Antihaltung zu diesem Projekt aufzugeben, denn die Zeche werden wir alle später einmal zahlen, spätestens dann wenn die Spritpreise an den Tankstellen noch weiter steigen. Wie verträumt unsere Aldenhovener Politiker ( außer Schodler ) sind, erkennt man ja daran, dass Baesweiler mit Händen und Füßen unbedingt eine Bahnanbindung haben möchte, und dies bei uns nicht beachtet wird, obwohl sie schon längst hätte fahren können, die EUREGIOBAHN! |
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Sehr geehrte Damen und Herren, |
Bernd Kanzler
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Verblüffende Antwort Die Reaktivierung der Ringbahn von Alsdorf Annapark über Kellersberg, Mariadorf ,Alsdorf Begau, St. Jöris und Merzbrücknach Stolberg Hbf streben wir zum Dezember 2010 an. Für dieReaktivierung einer Verbindungin RichtungAldenhoven überSchleiden z. B.nach Jülich bzw.über die ehemalige Grubenbahnvon Mariadorf nach Siersdorf und über eine Neubaustrecke von Siersdorf nach Ederen und weiter über die bestehende Strecke nach Jülich sehen wir nach wie vor kein ausreichendesFahrgastpotential, um die hierfür erforderlichen erheblichenInvestitionen zu rechtfertigen....... |
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Aldenhoven steht in der Isolation. Sowohl die Stadt Jülich als auch Linnich bemühen sich derzeit um eine weiterführende Bahnanbindung. Während sich die Aldenhovener Politik Elite darum bemüht nach bestem Gewissen sich gegenseitig eins auszuwischen hat keine der Parteien den Mut ergriffen für unsere Zukunft zu planen. Da sind die Kollegen ringsrum schon um einiges weiter. Alle Parteien bemühen sich darum. Seht bitte diesen Artikel der Jülicher Zeitung! Es wäre wohl ein leichtes gewesen sich überregional mit den Städten Linnich und Jülich an einem Tisch zu setzen. um ein gemeinsammen Konzept zu erarbeiten. Die Aussage es fehle an Fahrgastpotenzial empfinde ich als absolut lächerlich. Aber auch da hat unsere Gemeinde meiner Meinung nach geschlafen. Anstatt Geld für sinnlose Gerichtsprozesse hinzulegen, wäre man besser damit bedient gewesen ein vernünftiges Nahverkehrskonzept zu erarbeiten. Zumindest eine Statistikerhebung hätte angestrebt werden können. In einigen Gesprächen die ich mit Bürgern geführt habe, kam herraus, dass eine Schienenanbindung durchaus angenommen würde. Immerhin ist Aldenhoven eines der Eingangstore zu Indeland. Immerhin möchte man ja auch Siersdorf als Technologie Standort sehen. Ich möchte hiermit an alle im Rat vertretenen Parteien appelieren, sich um eine Schienenanbindung zu bemühen, sonst verpassen wir in einigen Jahren den Trend und die Zukunft. Die Einwohnerzahlen unserer Gemeinde sind schon seit Jahren rückläufig. Das ist gegen den Trend ringsherrum. Eine fehlende Infrastruktur im Nahverkehr steuert dazu noch bei. |
Marco Sistenich "Das Verhalten, der Aldenhovener Parteien gefährdet zumindest langfristig die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Man sollte sich zumindest darum bemühen eine Schienenanbindung in Siersdorf aktiv zu schalten, dann wäre ein erster Schritt gemacht." |
Bürgermeister sprechen von Standortvorteilen Während die Städte und Gemeinde um uns herrum, nacheinander Feiern oder zumindest das Projekt in Angeriff nehmen, Gucken die Aldenhovener Bürger nach wie vor in die Röhre, oder eben den Bus hinterher. Es kann und darf nicht sein, dass eine derartige Chance nicht ergriffen wird. Am 10.06.2001 nahm die euregiobahn ihren Verkehr zwischen Stolberg-Altstadt und Heerlen auf. Dabei wurde der Abschnitt zwischen Stolberg-Altstadt und Stolberg Hbf reaktiviert mit u.a. neuen Bahnsteigen und einem neuen grossen Verknüpfungspunkt Stolberg Mühlener Bahnhof. Zwischen Stolberg und Herzogenrath verkehrt nun die euregiobahn ganz neu im 30-Minuten-Takt und im 60-Minuten-Takt wurde ein Zug nach Heerlen durchgebunden, wo die euregiobahn die bisherigen niederl. DM'90 ersetzte.Infos unter www.euregiobahn-aachen.de und www.dieeuregiobahn.de |
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Ich bin mit der Antwort nicht ganz einverstanden. Dadurch das ich aus dieser Gegend komme, kenn ich mich dort aus! Das es keine Reaktivierung von Alsdorf über Schleiden nach Jülich geben wird, das ist mir klar weil dort keine Schienen mehr liegen und ein Fahrradweg vorhanden ist. Aber das man die Stichstrecke nach Siersdorf außer acht läßt, wo auch noch Gleise liegen, das ist mir unverständlich. Wurde denn überhaupt mal eine Befragung gestartet? Eine Erhebung? Nicht nur vermutlich, sondern real angedachte? Es ist doch auch klar, wo kein Angebot, keine Nachfrage! Das Einzugsgebiet ist schon groß. Aldenhoven mit seinen Gemeindeteilen, Alsdorf mit den Teilen: Bettendorf, Hoengen-Mariadorf-usw. Die Anreinergeminden. Und wenn doch das Angebot angeboten würde, bin ich mir sicher, würde es wie auch die Talbahn, die laut Medien und Aussagen bei der Eröffnung der Verlängerung nach Langerwehe auch super läuft, die Strecke nach Stolberg. Dort wurde doch auch das Angebot gegeben und wird angenommen. Ich, und einige anderen sind bestimmt der Überzeugung, das es was werden würde, wenn das Angebot da wäre! Eine Verlängerung wäre nach Ederen doch machbar. Dort liegen dann Gleise nach Jülich. Es wäre zwar Zukunftsmusik, aber dort eine Verbindung von Aachen über Alsorf wieder nach Jülich anzubieten, Schülerverkehr, Berufspendler usw. |
Bernd Kanzler
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Na Gott sei Dank! Wenigstens ein Aldenhovener Politiker hat das Potenzial erkannt.... Wir werden alle nicht mehr jünger. Gerade ältere Menschen sind aber auf einen funktionierenden Nahverkehr geadezu angewiesen. Zwei Faktoren spielen hierbei eine Erhebliche Rolle. Zum einen wird das Autofahren immer teuerer. In Anbetracht der Rentenentwicklung der nächsten Jahre wird gerade für ältere Menschen das Autofahren immer mehr zu einem Luxus. Zum anderen wird durch den Tragischen Unfall am Schützenfest Menden Sauerland die Diskussion angeheizt älteren Mitmenschen durch eine sogenannte Gesundheitsuntersuchung, das Autofahren "nicht bis ans Lebensende zuzulassen. Die Folge wird sein, dass man im Alter einfach nicht mehr Mobil sein kann. Mit Reinhard Schodler hat nun zum ersten male ein Politiker das gefordert, was wir hier schon längst hätten haben können. Nämlich die Euregiobahn. Scholder sieht also völlig zurecht in die Zukunft unserer Gemeinde. Gewiss ein langfristiges Projekt, vobei man einfach sagen muß, dass die CDU dort einfach geschlafen hat, und lieber "Wolkenkukucksheim" gebaut hat. |
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