Naturparadies Sophienhöhe

Bereits 1978 wurde mit der forstlichen Rekultivierung der Sophienhöhe begonnen, die längst zu einem Naherholungsgebiet geworden ist. Rund 90 % der Flächen sind bewaldet und forstlich bewirtschaftet, viele kleine Lichtungen und mehrere kleine Teiche sind eingestreut.

Mittlerweile gibt es um und auf der Halde ein über 70 km langes Netz von Wanderwegen, die zum Teil auch für Radfahrer und Reiter freigegeben sind. Auf dem Berg befindet sich zum Beispiel ein Wildgehege und der kleine Aussichtsturm Römerturm, der ein Nachbau eines römischen Wachturms ist und von dem der Blick unter anderem zum Tagebau Hambach zu genießen ist. Auf der nordöstlichen Seite der Sophienhöhe befand sich ein Startplatz für Gleitschirmflieger.

 

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Die Zerstörung von Landschaft, ist auch eine neue Chance! Eine sehr große Chance sogar...Die Sophienhöhe zeigt, dass der Mensch trotz Ausbeutung der Natur, etwas ganz großes hinterlassen kann...

Zitat: Manni25081982 "Habe auf einer alten VHS-Kasette einen WDR-Film von etwa 1987 über den Transport von Großgeräten zwischen den Braunkohletagebauen Frechen, Bergheim, Hambach und Garzweiler und den sowie der Aufforstung der Sophienhöhe gefunden."

Gerade die Sophienhöhe bei Jülich, oder aber der Blausteinsee zwischen Aldenhoven, Dürwiss und Eschweiler zeigen, dass der Mensch die Natur ausbeuten kann, aber trotzdem eine intakte Naturlandschaft hinterlassen kann.

Von "Atomkatastrophen" wie im April 1986 in Tschernobyl, qwasi unmittelbar vor unserer Haustüre, oder aber Fukushima im März 2011, war man seinerzeit noch weit entfernt. Zumindest ahnte man damals noch nicht welche Auswirkungen sie haben werden...

Um die Sophienhöhe "richtig zu erkunden", braucht man mindestens einen Tag. Dort ist eine wohl in Deutschland einmalige Naturlandschaft entstanden, geschaffen- von Menschenhand!

Dieses Projekt war das erste im Kreis Düren, dass gezeigt hat, dass zur Energiegewinnung für diesen Planeten man zwar etwas "zerstören" muß, aber andererseits etwas viel, Wertvolleres wieder aufbauen kann.

Solange dieser Weg, der sicherlich nicht einfach ist, weiter gegangen wird, können wir von uns selber behaupten: "Wir haben trotz allen Schwiergkeiten, den nächsten Gernerationen, eine funktionierendes Ökosystem hinterlassen..





Für die Sophienhöhe zu erkunden, sollte man sich wirklich Zeit nehmen. Am besten ist es, wenn man einen ganzen Tag dafür einplant. Gerade Familien mit Kindern machen oftmals den Fehler, erst in den Mittagesstunden, den Berg zu besteigen. Dieses wird oftmals, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene als "Gehetze" empfunden. Weitaus besser für alle ist es, wenn man schon früh morgens startet, und alles in Ruhe aus sich einwirken lassen kann. Erst dann erlebt man unvergessliche Augenblicke die man sicherlich niemals vergißt.
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Mein eigener Sohn war seinerzeit sieben Jahre jung. Da sagte er zur mir auf der Sophienhöhe aus dem "nichts herraus" folgendes Satz zu mir sagte: "Also Papa, der liebe Gott hat sich hier ganz viel Mühe gegeben!"
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[ Anmerkung: Vorher habe ich ihm gleich mehrfach versucht zu erklären, dass die Sophienhöhe von Menschen geschaffen wurde, aber er hat es nicht wahrgenommen. Für ihm hat der "liebe Gott" sich hier einfach ganz viel Mühe gegeben. Ich denke einfach einmal etwas schöners kann man den nächsten Gernerationen gar nicht hinterlassen....nicht wahr?]

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